Mittwoch, 29. August 2007

Row row row your boat

Nachdem fuer mich die Nacht um 11 Uhr nochwas beendet war gab es ein ausgiebiges Fruehstueck. Jawohl, auch die McIntoshs hatten lange geschlafen. Es war ein ganz besonderes Fruehstueck, naemlich ein traditionelles. Es gab Eierkuchen (Pfannkuchen) mit eingearbeiteten Aepfeln. Auf diesen lies man etwas Butter zerlaufen und darueber kam eine duenne Schicht echter kanadischer Ahornsirup - das Nationalsuessungsmittel (wie koennte es auch anders sein). Dazu gab es als Kontrastprogramm Rueherei, Toastbrot und gebratenen Schinken. Diese Kombination mag zwar fuer den Mitteleuropaeer so klingen, wie die Nahrungszusammenstellung schwangerer Frauen, aber es hat echt gut geschmeckt und ich bin ganz gewiss nicht schwanger! Ich gebe ja zu, dass dieses Fruehstueck schon etwas Ungewoehliches fuer mich war, aber es hat wirklich alles zueinander gepasst. Wenn Sie auch mal das Beduerfnis nach solch traditioneller kanadischer Kost haben, sollten Sie die Eier-/Pfannkuchen mit nur sehr wenig Zuckerzubereiten, sonst schmeckt es wirklich wie Marmeladenbrot mit kandierter saurer Gurke!

Ich wurde eingeladen mit nach Hastings (einer Kleinstadt) zu kommen. Dort sollten im Hafen einige alte Boote gezeitgt werden. Diese alten Boote stammten aus den 50ern und 60ern und waren deshalb noch gut in Schuss. Die Ausstellung war zwar nicht uebermaessig gross, dafuer aber doch recht sehenswert. Es handelte sich um kleine Motorboote fuer den Sonntagsausflug. Die waren nett anzusehen und waren nette Fotomotive. Ich haette Ihnen ja gerne eines gezeigt, aber der Dell-Computer mit Winowas '98 der McIntoshs verfuegt leider nicht ueber ein SD-Kartenlesegraet. Gluecklicherweise ist habe ich genug mobilen Speicher und muss meine Bilder noch nicht auf CD brennen.



Nachdem wir alle Boote ausgiebig bestaunt hatten wurde ich noch zu einem Eis eingeladen. Das hat zwar sehr gut geschmeckt, aber die Verkaeuferin hat sich sehr viel Zeit gelassen es zu portionieren und in meine Waffel zu stecken, so dass es schon stark angeschmosen war, als ich endlich zum Essen kam. Das Eis lief dementsprechend schnell wie ein Sprintweltmeister und ich habe mir meine Textilien ziemlich stark bekleckert.



Nachgem wir fertig gegessen hatte und Paul sich seine Nikotindosis verabreichte entdeckten wir eine Schlange. Die lag still und friedlich in der Sonne, bis sie begann sich zu bewegen. Da lag sie dann naemlich sicht mehr still und friedlich in der Sonne. Langsam glitt sie nicht uns, sondern dem Wasser entgegen und zeigte unglaubliches Schwimmtalent, indem sie immer da auftauchte, wo ich mir meine Haende waschen wollte. Gottseidank hat es das Kriechtier gann doch mit der Angst zu tun bekommen und ist geflohen und ich konnte meine Haende von ihrer schokobraunen Faerbung befreien.



Wir wollten gerade die Bruecke am Wehr passieren, als wir ploetzlich aufgehalten wurden - durch eine rote Ampel. Paul schaltete sofort: Sein Automatikauto erfreute sich einer Linkskurve und schon waren wir am Fundament der Bruecke angelangt. Keine Angst, wir haben uns nicht der attraktiven Abkuerzung inclusive freien Falls bedient, sondern den offiziellen Weg aus Strasse gewaehlt. Unten zeigte sich naemlich, dass es sich um eine Schwingbruecke handelte, die gerade dabei war zur Seite zu schwingen, um einem Schiff die Einfahrt in die Schleuse zu gewaehren.



Nachdem wir die Schleusung beobachtet hatten ging es nach Cobourg in den Baumarkt. Paul kaufte sich Holz, das er zum Beenden seiner, am Morgen selbst gebauten, Werkbank benoetigte. Die war dann am spaeteren Abend fertig und wurde von Paul und mir in die Garage getragen um dort beladen zu werden. In Kanada wird die Garage naemlich als Hobbyraum, Werkstatt und Lagerhaus verwendet. Da ist fuer das Auto natuerlich kein Platz mehr, so darf man es vor die Garage stellen, damit es jeder bewundern kann. Ist doch praktisch, oder? Der Keller ist bei den Kanadiern voll ausgebaut und wird als Art zweite Etage genutzt. So braucht man keine ueber dem Erdgeschoss zu bauen. Das ist billiger. So muss die Grage halt zu dem dienen, wozu in Deutschland der Keller verwendtet wird. Lebenmittel werden uebrigens nur im Kuehlschrank aufbewahrt. Es gibt also keine Voratskammer oder aehnliches. Alles wird frisch gekauft oder vom Feld geklaut. Stoert keinen...



Ehe es wieder zu lang wird moecht ich diesen Bericht an dieser Stelle beenden, es gibt auch nichts weiter zu berichten. Vielen Dank, dass Sie Ihre wertvolle Zeit auf meiner Seite verbracht haben, oder noch verbringen werden. Ich wuerde mich sehr darueber freuen.

Ach da gibt es doch noch was kleines: Wir haben nicht nur eine Schlange, sondern auch ein Stinktier gesehen. Das war aber ueberfahren worden und lag tot auf der Strasse. Stinkend natuerlich...

Sonntag, 26. August 2007

Freitag: Meeting und Umzug

Wie jeden Freitag trifft sich der Rotary Club Cobourg zum Meeting im Best Western Hotel. Der Ablauf war genau der gleiche, wie letzte Woche beim Ribfest: Zuerst das grosse Essen, danach Punkt 12:30 Uhr ist der offizielle Beginn. Kurz ein paar Worte zum Essen: Es gab ein sehr reichhaltiges Bufett und mehrere warme Speisen zur Auswahl. Ich entschied mich fuer Nudeln und Hackfleischbaellchen. Das hat sehr gut geschmeckt. Dazu gab es eine Menge Salat und natuerlich einen Nachtisch. Zum Nachtisch gab es Kuchen. Das isst man deshalb zum Nachtisch, weil die Kanadier keine Nachmittagsmalzeit haben. Mein Kuchen schmeckte nach Spekulazius. Ich probierte auch noch "Pudding". Das ist nicht das, was wir unter Pudding verstehen, sondern im Prinzip zermatschter Obstkuchen im Glas serviert. So vielseitig ist der Nachtisch in Kanada. Man serviert das Gleiche mal so, mal so: Guten Appetit!

Zu Beginn des Meetings wird eine Art rotarische Hymmne gesungen, danach eine richtige, naemlich die kanadische, Im Anschluss singt man noch ein weiteres Lied bzw. wird eines vorgesungen. In Falle dieses Meetings musste ein jeder noch einmal selbst sein Stimmchen bemuehen, den der Kanon "Row, row, row your boat" sollte in dem Saale klingen. Danach folgten weitere kleinere "Amtshandlungen", die ich jezt nich naeher erlaeutern moechte, sonst kommen wieder Beschwerden, dass die Berichte zu lang seien. Kern des Meetings ist ein Vortrag. In diesem Falle sprach ein aelterer Rotarier ueber sein Leben, jedoch habe ich nur sehr wenig verstanden. Gegen 13:30 sind die Meetings beendet.

An meinem Tisch sass uebrigens Bob Scott, der oberste Praesident der Rotary Foundation. Das ist das zweitwichtigste Amt im gesamten Rotary System. Das habe ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gewusst, ist aber auch nicht so wichtig. Schlieslich sind es seine Eigenschaften, die einen guten Menschen ausmachen und nicht seine Aemter! Und Bob Scott ist ein sehr netter, freundlicher und vielseitig interessierter Mensch.

Nach dem Meeting wurden meine Koffer aus dem Sportwagen meines ersten Gastvaters in den Pickup meines Zweiten verladen. Der Einfachheit halber werde ich von dieser Stelle an verschleierte Namen verwenden: Mein erster Gastvater heist ab jetzt Counsellor (denn das ist sein Amt im Rotary Youth Exchange Program) und mein zweiter Gastvater (fuer alle die im Bilde sind: eigentlich mein Jugenddiestbeauftragter) soll ab jetzt Paul McIntosh heissen.

Paul fuhr mich also in seinem Pickup nach Roseneath, wo sein Haus steht. Dieses befindet sich auf dem Gelaende eines Bauernhofes, zu dem auch einige grosse Felder und ein paar Kuehe gehoeren. Mit dem Bauern hat Paul aber nur sehr wenig zu tun. Er klaut nur hin und wieder ein paar Maiskolben (die er an die Waldtiere verfuettert) und nutzt die Waelder die mit zum Gehoeft gehoeren als Jagdrevier. Zu diesem Jagdrevier gehoeren noch andere Waldteile, so dass es ziemlich gross ist. Als wir ankamen wurden wir von Karen (seiner Frau) herzlich begruesst. Da die beiden erst vor kurzem eingezogen waren, sah es in einigen Raeumen noch aus, wie bei Hempels unter'm Sofa, aber ich will mich ja nicht beklagen. Leider sind die McIntoshs kinderlos und leben etwas abseits der Zivilisation, dafuer aber in einer traumhaften Landschaft eingebettet.

Jeden freitag Abend gehen die McIntoshs essen. Da war ich als ihr neuer Sohn natuerlich auch eingeladen. Karen musste noch einige Einkaeufe beim Discouter erledigen, also nutzten Paul und ich die Zeit, um uns eine Schleuse am nahen Kanal anzusehen. Leider war kein Betrieb.

Die Schleuse hatte gewaltige Ausmasse. Weil der Hoehenunterschied so gross war gab es eine Art "Zwischenetage". Ein Tor teilte die Schleuse in zwei Teile auf. So war der vordere Teil auf der Hoehe des Kanals und der hintere Teil auf der Hoehe des Flusses, auf welchem die Schiffe ja weiterfahren sollten. Fuhr ein Schiff ein, so schlossen sich alle Tore (was sonst) und zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil wurde eine Verbindung geoeffnet, so dass sich der Wasserstand an beiden Teilen ausgleichen konnte. Dann wurde das mittlere Tor geoeffnet und das Schiff konnte in den zweiten Schleusenteil fahren. Von dort ging es dann wie in einer normalen Schleuse auf die jew. Hoehe. Grosse Hoehen - grosse Schleusen sag ich da nur.

Da Karen noch nicht fertig war mit einkaufen (typisch Frau!) fuhren Paul und ich noch zu einem weiteren technischen Geraet: eine Art Staumauer, mit der die Wassermenge in Fluss und Kanal gesteuert werden konnte. Teile dieser Anlage waren schon ueber 100 Jahre alt, stammen also fuer kanadische Verhaeltnisse aus dem Mittelalter.

Nachdem es auch Karen geschafft hatte den Weg aus dem Discouter zu finden ging es in ein sog. Familienrestaurant. Was an einem solchen und ganz speziell an dem Besuchten anders ist, als an einer normalen Gaststaette frage ich mich immer noch. Wahrscheinlich nur Werbung... Das Essen dort hat mich allerdings nicht so sehr vom Hocker gerissen. Meine Lasagne schmeckte eher wie Hausmannskost beim Resteessen. Ich weis nicht, ob man unbedingt Sellerie und saure Gurken in die Tomatensauce schnipseln muss. Dafuer waren die Portionen sehr reichlich und meine Gastgeber waren ueberascht, dass ich es geschafft hatte aufzuessen. Fazit: Ich habe an diesem Tag zwei mal gutes Essen aus professioneller Kueche bekommen und war daher ziemlich satt. So sind sie Kanadier: Wenn schon essen, dann richtig und da darf es auch ruhig etwas mehr sein. In diesem Sinne: geniessen Sie ihre Mahlzeit und freuen Sie sich auf den naechsten Eintrag auf diesen Seiten. Es gibt da noch einiges zu erzaehlen...

Original Thueringer Rostbraetel

Am Donnerstag sollte nun also mein letzter Abend bei meiner ersten Gastfamilie sein. Also beschloss ich an diesem Abend deutsches essen auf den Tisch zu zaubern und weil ich aus Thueringen stamme fiel die Wahl auf Rostbraetel.

Ich fuhr mit meiner Gastmutter in den Supermarkt zum Einkaufen von Fleisch. An der Fleischtheke war es nicht einfach an Fleisch zu kommen, das noch ungewuerzt war. Das Kochen muss schlieslich schnell gehen! Deshalb ist auch das Angebot an Fertiggerichten immes. Da es kein Nackenfleisch gab musste ich mich mit Lende zufrieden geben. Na ja man muss halt improvisieren koennen und das Improvisierte dann gut verkaufen. Da bin ich ganz der Russe.

Die Vorbereitungen (also eurzen und einlegen) liefen zum Glueck reibungslos, ausser dass der Hund andauernd um mich herum geschlichen ist. Das macht er immer. Es kann ja sein, dass etwas essbares herunter faellt und er sich sofort draufstuerzen kann. Meine Gastmutter hat mir ganz genau ueber die Schulter geschaut, nach dem Motto: Wenn der junge Mann gut kochen kann, dann kann ich das irgendwann gut nachkochen...

Auf dem Grill habe ich dann gesehen, dass das Fleisch doch recht ungeeignet war. Es wurde eigentlich nur trocken. Der Kanadier grillt ja nicht wie in Deutschland auf einem Holzkohlegrill, dondern auf einem pompoesen Geraet mit Gasflamme. dadurch fehlt natuerlich das Raucharoma. meine Gastfamielie war ganz erstaunt, als ich ihnen erklaerte, dass man im deutschen Coburg (ich lebe ja im kanadischen Cobourg) den Grill mit Tannenzapfen heizt.

Die leicht verfaelschten "Original Thueringer Rostbraetel" haben meinen Gastgebern dann doch "delikatoes" geschmeckt, also waren meine Muehen doch ein voller Erfolg. Bleibt nur noch folgendes zu erwaehnen: beim Grillen ist mir doch ein kleines Stueck fleisch herunter gefallen. Der Hund hat es natuerlich sofort gemerkt und dieses sofort gefressen. Dafuer war er mir sehr dankbar. Das zeigte er, indem er sich kurz mal uebergeben musste. Das scheint er aber oefter zu tun, denn fuer meine Gasteltern war es schon Routine diesen Brei zu entfernen.

Donnerstag, 23. August 2007

So langsam stellt sich Alltag ein

Der werte Leser kann sich ja kaum denken, was hier in den letzten Tagen alles stattegunden hat: nichts! Ueber dieses "nichts" koennte ich jetzt (an dieser Stelle) einen ganzen philosophischen Roman schreiben, aber das will ich dem gestressten Leser ja auf keinen Fall antun. Na gut: Ehrlich waehrt ja bekanntlich am Laengsten: Ich habe auch ueberhaupt keine Lust einen philosophischen Roman zu schreiben. Stattdessen schreibe ich aus Langeweise lieber blablabla:

blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla Ziemlich langweilig oder? Mir faellt aber nicht aufregenderes ein, was ich stattdessen schreiben koennte! blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla Ich weis, dass das lange dauert, das zu lesen, aber so schnell vergeht auch die Zeit bei mir. Ich hoffe, Sie koennen nachvollziehen, wie ich mich zur Zeit fuehle fuehle! blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla Es dauert auch ziemlich lange, diese geistreichen Saetzte zu verfassen. blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla So, jezt wird es mir auch zu langweilig immer blablabla zu schreiben. War doch ein interessaner Bericht oder? Ach Sie wollen noch eine Zugabe? Bitteschoen, mach ich doch gerne! blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla blablabla Jetzt ist aber genug! Es hat sich ausgeblablablat! Das naechste mal kommt zur Abwechslung blublublub. Ich freu' mich schon drauf.

Sonntag, 19. August 2007

Highligt: Ribfest

Diese beiden Tage, die man in Deutschland Wochenende nennt kann ich getrost zusammenfassen, denn die sahen sich, was mein Betätigungsfeld betrifft doch recht ähnlich. Seit September hat der Rotary Club Cobourg das Ribfest vorbereitet, das von Freitag bis Sonntag stattfand. Diesem Ribfest möchte ich nun diesen Beitrag widmen, es war ja auch genug los! Das werden Sie vielleicht schon festgestellt haben, wenn Sie die Seite heruntergescrollt haben und feststellten mussten, dass der Text doch ziemlich lang ist. Da muss als schon was Wichtiges stattgefunden haben, oder? Aber das ist ja mein persoenliches Tagebuch !!!

Noch einmal kurz zur Erläuterung: Ribfest heißt auf Deutsch Rippenfest. Wie der Name schon sagt gibt es dort Rippfleisch zu essen und zwar in Massen, nein in MASSEN! Deshalb könnte man dieses Ribfest durchaus auch als Fressfest bezeichnen. Insgesamt 6 Rippfleischstaende waren aufgebaut. Und wer keine Rippen essen wollte konnte sich auch an den anderen 4 Ständen mit allerlei Essbarem versorgen (z.B. mit einem der koestlichen gegrillten Mailskolben).

Eine Jury entscheidet, von wechem Stand das beste Fleisch und von welchem die beste Sauce kommt. Dann koennen die Besucher ebenfalls waehlen, welcher Stand der Beste sei. Das Waehlen ging ganz einfach: Man ennahm einer Dose einen "Wahlschein" (betont in Anfehrungszeichen! Eigentlich waren das Eintrittskarten. Da aber kein Eintritt verlangt wurde hat man diese umfunktioniert.) und steckte ihn in den entsprechenden Behaelter, der fuer seien Favoriten bestimmt war (Fuer die, die das nicht verstanden haben: man steckte den Zettel in den Eimer mit der Nummer 1, wenn man der Meiung war, dass der Ribber (Rippenhaendler) mit der Nummer 1 der beste war. Man steckte den Zettel in Eimer 2, wenn man fuer Ribber 2 stimmen wollte. Genauso verhielt es sich mit den Stimmen fuer die Ribber 3, 4, 5 und 6. Verstanden? Nein? Na dann kann ich Ihnen auch nicht mehr helfen!). Eigetlich idiotensicher, nicht aber fuer Kanadier. Ich weis nicht genau, ob es ihnen zu schwer oder zu leicht war, jedenfalls wude ich andauernd gefragt, wie das Voting (Voting=Wahl) funktioniere.

Die Gewinner aus den drei Kategorien "Best Ribbs", "Best Sauce" und "People's Choise" erhielten je einen Pokal. Der "Ribber" freut sich ueber jeden und stellt diesen zu seiner Smmlung vor seinem Stand zu Schau. Richtig gelesen: Vor jedem Stand ist eine beachtliche Sammlung von Pokalen von anderen Rippfesten. Die braucht zwar kein Mensch, schinden aber Eindruck und locken Meschen an. Allerdings hebt sich das auf, da vor jedem Stand ein solcher Pokaltisch steht. Damit ist aber noch nicht genug. Der Ribber laesst ein Banner bedrucken, das er ueber seinem Stand aufhaengt, sodass man den Stand kaum noch erkennen kann. Haupsache die Werbung ist gross genug und man macht Umsatz.

Apropos Umsatz: den hatten die Ribber nicht nur, weil so viele Menschen da waren (es waren am Samstag ueber 8000), sondern auch, weil die Preise ziemlich gesalzen waren. Fuer eine ganze Portion muss man schon stolze 20$ hinblaettern, fuer eine halbe 13$. Durch die Wahl war man ja auch gewissermassen gezwungen mehere Ribs zu essen, also noch mal Geld auszugeben (und noch fetter zu weden). Dazu muss man sagen, dass fuer mich (und sicherlich auch fuer andere Zeitgenossen) 1/2 Rippe als Mahlzeit gereicht hatte. (desalb dauerte die Wahl ja auch 3 Tage) Wie gesagt fuer meine Verhaeltnisse. Einmal war ich gezwugen mich mit einer Frau zu unterhalten, die darueber eine andere Meinung hatte. Zitat: "Ich habe zu viel gegessen. Mehr als 6 Rippen vertrage ich einfach nicht." Sie hatte auch einen entsprechenden Umfang.
Die Preise (hier im Sinne von Praemien oder Auszeichnungen) waren uebrigens sehr abwechselungsreich vereilt. Alle drei Pokale gingen an die Nummer 3. Auf dem Bild ist das der Stand mit der blauen Werbung (ganz rechts).
So ein Ribfest ist mit einem enormen Aufwand verbunden. Deshalb waren sich die Rotarier auch nicht zu fein die Tische abzuwischen, Muelleimer auszuleeren, das Gelaende zu bewachen (natuerlich war auch die Polizei praesent. Hierzulande mit schwarzer Uniformen), sprich (nahezu) alle anfallenden Arbeiten zu erledigen (die Rippen wollten die Haendler aber dann doch selber verkaufen !!! ) Da war ich mir natuerlich auch nicht zu fein. Eigentlich sollte ich ja allen Interessierten etwas ueber den Rotary Youth Exchange erzaehlen, da es aber keine Interessieten gab hat sich das erledigt und ich half dem Clubpraesidenten beim Muelleimerleeren. Als das erledigt war habe ich fuer den Rest des Abends (von um 3 bis um 9 !!!) Tische abgewischt. Da hatte ich gut zu tun, denn jeder, der Ribs gegessen hatte hat seinen Tisch alles andere als sauber hinterlassen. Auf den Ribs ist naemlich reichlich Sauce die gerne mal runtertropft. Das mit der Sauce ist sowiso lustig, denn Ribs isst man mit den Fingern. Nach dem Essen sind die Finger ziemlich stark angeschmiert (und das meine ich nicht im Sinne veraeppelt, veralbert oder auf die Schippe genommen, sondern richtig klebrig und rotgefaerbt (also von der Sauce und nicht vom eigenen Blut. So brutal ist man hier nicht und wenn doch, dann kommen sofort die rotarischen Securities und schimpfen!)), sodass man sie sich an dem mitgebrachtem oder von den Haendlern zur Verfuegung gestelltem Kuechenkrepp abwischen muss (hat man keines am Platz hat man echt ein Problem !!!), dann an den von uns Tischreinigern verteilten Feuchttuechlein etwas besser reinigen kann (Vorausgesetzt wir waren so gnaedig den Laeuten welche zu geben, die wurden naemlich recht schnell knapp) und dann an einer der mobilen Handwaschstationen entgueltig reinigen muss, um seine Batschehaendchen gleich wieder verschmutzen zu koennen, weil man sich wieder an einer der sehr langen Schlangen anstellt um die naechsten Rippen zu probiern, voausgesetzt man kann so viel essen. (Zwischenfrage: Wer hat den diesen Satz auf Anhieb verstanden? Ich habe zur Vormulierung fast 10 Minuten gebraucht, weil ich immer wieder durchenander gekommen bin. Achten Sie diesen Satz bitte als ein Kunstwerk und als Zeichen meines fast unendlichen Ehrgeizes, aber ich will ja nicht angeben.)
Wir Sklaven des Festes hatten trotzdem unseren Spass. Schlieslich war das unser aller Freizeitbeschaeftigung und wir waren entsprechend gut gelaunt. In den Hauptbesuchszeiten sind wir aber wenig zum schwatzen und lachen gekommen, denn sobald jemand von den ca. 200 Tischen aufstand musste jemand zum Saubermachen zur Stelle sein, denn da wollten sich ja gleich wieder Laeute hinsetzen, denn leere Plaetze gingen weg wie warme Semmeln (oder Rippen). Nicht selten waren wir erst nach der Ankunft des naechsten Grueppchens da, sodass die noch kurz warten mussten, bis alles sauber war. Dafuer waren die meist sehr dankbar fuer unsere tolle und sinnvolle Freizeitbeschaeftigung. (Nicht wundern: mit wir meine ich die Arbeiterklasse, oder den kleinen Teil, der sich um die Sauberkeit kuemmerte. Ich moechte nicht in den Verruf geraten schwanger zu sein. Ich habe mein Geschlecht nicht gewechselt und habe auch nicht vor das zu tun.) Irgendwann hatte ein aelterer Herr so viel Mitleid mit mir, dass er mir einen Dollar Trinkgeld gab. Das war (bzw. ist) mein erstes eigenes kanadisches Geld. Insofern hat sich die Arbeit ja gelohnt.
Die Arbeit hat sich auch aus einem anderen Grund absulut gelohnt, naehmlich wegen er 1A Musikbegleitung! Die erste Band am Abend hat mich zwar nicht ganz so vom Hocker gerissen, aber die zweite: Da sang ein schwarzer Saenger mit einer Wahnsinns-Stimme. So gut habe ich echt noch keinen Bass singen gehoert und das meine ich ernst. Es ist durchaus moeglich, dass das der Originalsaenger war, dessen Lied in der Opel-Werbung zu hoeren ist. Jedenfalls hat er das auch gesungen und es klang genauso toll. Tja Pech fuer diejenigen, die waehrend der Webung den Ton abdrehen, denn die koennen sich jetzt nicht denken, wovon ich rede. Am Ende des Abends spielte dann die "Band of Gold". Die war echt goldig! Der Saenger war (oder ist!) Rotarier und war mir daher schon bekannt. Die Band hat haupsaechlich Oldies gespielt und die klangen taeuschend echt nach den Originalen (Zumindest die paar die ich kannte). Viele Festbesucher haben zu ihrer Musik getanzt. Na ja, ich musste arbeiten... (Zum Glueck, das sollte jetzt nicht bedeuten, dass ich mit 40+ (auch bekannt als Midlifecrisies) uebermaessig gerne das Tanzbein schwinge.)
Man erklaere mich jetzt bitte nicht fuer verueckt, oder nicht zurechnungsfaehig, aber ich habe mich am darauf folgenden Tag noch einmal dazu bereit erklaert noch einmal Tische zu schrubben. Gruende: da kam keine Langeweile auf und ich war unter vielen netten Laeuten. Dafuer war man mir recht dankbar und wollte mir eine der besseren Aufgaben zukommen lassen. Die besseren Aufgaben waren: Bier ausschenken. Da gab es nur ein kleines Problem: Ich war (bzw. bin) noch keine 18 und unter diesem Alter darf man hier in Kandada noch nicht einmal Alkohol riechen. Also "durfte" ich wieder Tische vom Schmutz befreien.
Apropos Alkohol: da haben sich die Kanadier echt affig. Man darf nicht mehr als 4 alkoholische Getraenke kaufen. Um das zu kontrollieren werden die Getraenke nicht an der Bar im Bierzelt bezhlt (da wurden sie nur abgeholt), sondern in einem Zelt davor. Da darf man sich gegen Vorlage eines staatlichen Dokumentes (z.B. eines Personalausweises) 4 Gtraenkekarten kaufen. Der Einfachheit halber gab es dort auch Marken fuer nichtalkoholische Getraenke. Das waere ja auch sehr umstaendlich, wenn man es anders machen wuerde. Wenn man die Marken hat, darf man hoechtens 2 auf einmal einloesen. So sind sie die Kanadier: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Es macht ja auch einen schlechten Eindruck, wenn bei einem Volksfest einige etwas staerker alkoholisiert sind.
Apropos Volksfest: damit es dem Besucher nicht langweilig wurde hatten hinter dem Festgelaende einige Schausteller ihre Fahrgeschaefte aufgebaut. Die meisten waren fuer Kinder.
Natuerlich gab es auch am zweiten Tag (Eigentlich war es ja der dritte. Es war aber der zweite Tag fuer mich) Musik. Zuerst sehr guten Jazz, danach Roch n' Roll. Diese Kuenstler haben mich durch den perfekten Umgang mit ihren Instrumenten stark beeindruckt.
Gott sei Dank war am zweiten Tag (So, das schreibe ich jetzt nicht dauernd in Klammern daahinter! Wenn vom 2. Tag die Rede ist, dann ist das der dritte Festtag und der zweite Arbeistag fuer mich gemeint) der Andrang nicht so gewaltig. Auch war mehr "Reinigungspersonal" da (Man hat wohl dazu gelernt!). So konnte ich doch noch ein paar "bessere" Aufgaben erledigen: Minibrezeln in Schuesselchen portionieren (Das war ganz einfach, weil die Brezelchen vom Grosshaendler in entsprechen grossen Verpackungen kamen. da konnte ich die Schuesseln als Schaeufelchen verwenden) und diese dann auf den Tischen verteilen. Als Highlight durfte ich sogar Kugelschreiber kaufen gehen.
Zum Dank fuer meine freiwillige, ausdauernde und anstrengende Arbeit habe ich ein Werbe-T-shirt und (m)eine Schuerze geschenkt bekommen, die ich waehrend der Arbeit immer getragen habe.
Ich koennte noch einiges mehr erzaehlen, z.B., dass ich, als es dann dunkel wurde, mit einer Taschenlampe die Tische nach Schmutz absuchen musste, sonst haette ich ihn nicht gesehen, aber ich bin ja freundlich zu unserer lesefaulen Nation und schreibe nicht noch, dass ich hunderte male den gleichen Witz anhoeren musste (You have a nice job, haevn't you? - Du hast einen tollen Job, gelle?), oder dass meine "Arbeigeber" sich staendig darum sorgten, dass ich auch genug zu essen hatte, nein, das erwaehne ich nicht noch. Ja so freundlich bin ich. (Das ist mein Dauerzustand, aber ich bin ja kein Angeber ... )

Samstag, 18. August 2007

Freitag: Meeting und Ribfest

Wer kann sich folgendes vorstellen: Man sitzt an einem Tisch, fuer jedermann gut sichtbar, Vorne, neben einem Praesidenten inmitten einer Gruppe vieler wichtiger und einflussreicher Menschen, weil man eine Art Ehrengast ist? Ich kann es inzwischen ...

Jeden Freitag Mittag trifft sich der Rotary Club Cobourg zum Meeting. "Hae? Rotary Club? Meeting?" Im naechsen Abschnitt schreibe ich zum besseren Verstaendnis besser ein paar allgemeine Dinge ueber Rotary International und allem was dazu gehoert. Wer meint, sich mit diesem Thema etwas auszukennen braucht den folgenden Absatz absolut nicht lesen, das wuerde nur Zeit stehlen und Zeit ist Geld, oder? (Meine Guete ist man in Deutschland arm dran ...)

Rotary International ist eine wohltaetige Organisation, die sich fuer etliche soziale Zwecke einsetzt. Mitglieder (man nenn sie Rotarier) sind Selbststaendige , bzw. Fuehrunskraefte in groesseren Unternehmen: also einflussreiche Menschen, die etwas bewegen koennen (und ueber einen ganzen Batzen Geld verfuegen ... ) Jede groessere Stadt hat einen oder mehrere Rotary Clubs, die sich einmal woechentlich zum Meeting, also zu einer Zusammenkunft (in meinem Fall Freitags zur Mittagszeit) treffen, wo sie interne Dinge besprechen, aber auch immer einen Redner haben, der zu einem (meist interessanten) Thema spricht. Jeder Club hat einen Praesidenten (also einen Vorsitzenden) und einige andere Funktionaere, die (bei groesseren Clubs) an einem extra Tisch sitzen. Weil einer der sozialen Zwecke, fuer die sich Rotary einsetzt, Voelkerverbindung heisst, organisiert Rotary jedes Jahr uneigennuetzig Schueleraustausche (Es ist der groesste nicht-kommerzielle Austausch). So wurde auch mir dieser Austausch ermoeglicht. Als Austauschschueler bin ich eine Art kleines Mitgkied im Club und muss deshalb auch zu den Meetings erscheinen.
Wer sich genauer fuer das Thema interessiert besucht am Besten einen der Links rechts (Tolles Verwirrspiel, oder? Gemeint ist einer der Weblinks zum Thema auf der rechten Seite Ihres Bildschirmes)

Es war mein erstes Meeting in Cobourg, deshalb war ich eine Art Ehrengast und hatte meinen Platz am Funktionaerstisch neben dem Praesidenten. Da sass ich nun also, in rotarischer Manier - im Schwarzen Anzug (na gut, eigentlich ist er dunkelblau. Das Blau ist aber so dunkel, dass es schwarz erscheint), weissem Hemd und roter Krawatte. Ich musste unzaehligen Menschen die Hand schuetteln, denn der Rotary Club Cobourg gehoert zu den groessten der Region (mit 150 Mitgliedern).

Das Meeting war sehr schoen.Zuerst sorgte eine kleine Band mit Musik aus den 70-ern fuer die gute Stimmung. Dann erzaehle eine Rotarierin ihre Biografie. Sie hat schon auf allen Kontinenten der Erde gelebt (ausser der Antarktis, aber die kann man bei so einer Betrachtung auch gtrost weglassen, da sie nicht uebermaessig wohnlich ist), deshalb war es auch sehr interessant.

Normalerweise finden die Meetings im Best Western Hotel statt, diesmal aber nicht. Grund: es war Ribfest (zu Deutsch: Rippenfest), welches vom Rotary- und vom Lions Club gesponsort und organisiert wurde. Ja, richtig gelesen Rippenfest. Das ist eigentlich nur dazu da Rippenfleisch zu essen. Naeherses dazu im naechsten Beitrag.

Freitag, 17. August 2007

Und schon der dritte Tag

Keine Sorge heute wird es nicht wieder so viel, sehr zur Freunde unserer lesefaulen Nation....

Ich wurde um die Mittagszeit (es war inzwischen 15 Uhr, aber das ist in den Ferien hier Mittagszeit) zum Eisessen nach Downtown Cobourg eingeladen. Da sagte ich natuerlich nicht nein. In der Eisdiele mussten wir eine gaze Weile warten, denn es war warm und sie war daher gut besucht. Das Angebot war recht vielfaeltig. Die Verkaeuferin, die uns bediente war eine gute Freundin meiner Gastschwester und auch ich hatte sie am Vortag kennen gelernt. Meine Gastmutter bestellte fuer mich zwei Kugeln Sauerkirscheis. Da bemerkte ich est einmal die Arbeisumstaende in der Eisdiele. Das Eis gab es in 5 l - Eimern (und viele waren fast leer) und die standen so weit unten, dass sich die Verkaeuferinnen sehr weit vorbaeugen mussten um an die kuehle Kost zu kommen. Die Kuehlanlage funktionierte wohl bestens, jedenfalls schien das Eis steinhart zu sein (und das war es auch).

Die Kugeln waren ohnehin schon riesig und weil meine Gastmutter 2 Kugeln fuer mich bestellt hatte war meine Portion gleich doppelt riesig. Und weil ich die Verkaeuferin ohnehin persoenlich kannte, verpasste sie mir noch einmal mehr Eis. Ich schaetze, dass ich so 300 - 400 g in meiner Eistuete hatte. Das Eis lief also andauernd. Aber so sind sie ja sie Kanadier: sehr freunlich und da darf es auch ruhig etwas mehr sein.

Im Eis kab es sogar ganze Kirschen (ohne Stein!). Alles andere, was nicht ganze Kirsche war, war Sahne, Zucker, zweifelsfrei sythetisches Aroma, Farbstoff, Geschmacksverstaerker (ebenfalls synthetisch) und Konservierungsstoffe. Daher hat es nicht so gut geschmeckt.

Dann machten wir einen Spaziergang an der Strandprommenade: war ganz nett. Hinter dieser befand ein grosser Wohnwagenpark. Viele Menschen sind hier das ganze Jahr ueber auf Achse und kehren nur fuer zwei Wochen im Jahr zu ihrem "Hauptwohnsitz" zurueck, wegen einer Art Grundsteuer.

Am spaeteren Nachmittag habe ich mal den hauseigenen Pool getestet. So ein Pool ist doch was feines!!!

Am Abend habe ich mit meinen Gastvater eine typische amerikanische Komoedie im Fernsehen gesehen. Amerikanische Komoedien werden auch in Deutschland gesendet, brauche ich wohl nicht weiter zu kommentieren. Damit es etwas gemuetlicher wurde hat mein Gastvater den Kamin angezuendet: per Fernbedienung. Der Kamin war naemlich ein Gasofen. Ist sauberer und macht weniger Arbeit. Bequem ist ja nicht faul ...

Tag zwei: Zeit etwas Neues kennen zu lernen

Trotzdessen, dass ich am Vortag todmuede in meine Koje gefallen bin, bin ich bereits 10 nach 7 aufgewacht. Das wuerde mir in Deutschland nie im Leben einfallen, weil ich eigentlich Langschlaefer bin. Dafuer hat es aber ueber 2 Stunden gedauert, um richtig munter zu werden. Trotsdem war ich der Erste von der juengeren Fraktion des Hauses, der es geschafft hatte sich aus seinen Federn zu erheben. Mein Gastvater war auf Arbeit und meine Gastmutter war schon im Haus am Werkeln. Sonst war nur noch der Hund wach.

Zuerst hat man sich verpflichtet gefuehlt mir die Kueche vorzustellen (Kueche, das ist Georg, Georg, das ist die Kueche (Also ganz so schlimm war es natuerlich nicht. Man hat mir die Kueche nur gezeigt, aber ich fand meinen Ausdrucksfehler so lustig)). In die Handhabung von Schraenken bin ich ja einigermassen vertraut, der Kuehlschrank war aber schon etwas Besonderes. Er ist geraeumiger, als unsere deutschen (warum wohl?) und hat zwei Tueren. An der einen kann man aussen Wasser abzapfen (was vorher wohl gut gefiltert wurde), sowie Eiswuerfel entnehmen. So sind alle Getraenke kuehl.

Zum Fruehstueck gibt es hier Toast oder Cornflakes.

Spaeter am Tag (als dann alle wach waren: so gegen 12 Uhr) wurde ich auf eine Sritztour durch meinen neuen Heimatort Cobourg eingeladen. Cobourg ist eine Stadt mit 18 000 Einwohnern und uebrigens Partnerstadt mit unserem deutschen Coburg. Das aelteste Gebaeude (meine Schule) ist gerade einmal 120 Jahre alt. Fuer kanadische Verhaeltnisse ist das sehr alt.

Cobourg liegt direkt am Ontariosee in der Provinz Ontario. Die Region um den Ort nennt man Northumberland. In Cobourg ist einer der wenigen sauberen (und wegen der hohen Temperaturen an diesem Tag gut besuchten) Sandstraende. Desweiteren gibt es einen kleinen Hafen. Angeblich soll Elton John hier einen Steg haben. Er wurde aber noch nie hier gesehen. So kann man einen Hafen auch zu etwas Besonderem machen...

Ich habe festgestellt, dass es hier extrem viele Fast-Food-Filialen gibt. Ich habe zwar nicht gezaehlt, wuerde aber 30 oder mehr schaetzen. An dieser Stelle erinnere ich mich an die Tatsache, die ich festgestellt habe, dass an den Highwayabfahrten Schilder stehen, auf denen steht, welche und wie viele Fast-Food-Filialen es hinter der Abfahrt gibt (Toller Ausdruck gerade, oder?).

Dann sind wir einkaufen gegangen - in einem Discounter. Das Angebot ist ausserst vielfaeltig. Damit dem Kunden auch einfaellt, was man alles braucht ist alles ein bisschen zerztreut angeordnet. Zum Beispiel Bananen in der Cornflakes - Regalreihe. Richtig gelesen: eine ganze Regalreihe nur mit Cornflakes. Um die Kauflust zu steigern gibt es an den Regalen Vorrichtungen um Gutscheine abzurollen. Da kann man doch nicht etwa 5 ct sparen. An der Kasse legt man dann einen keinen Stapel mit lauter kleinen Gutscheinchen vor. Den Rabatt bekommt man wirklich. So kann man die Kauflust der Kunden auch steigern.

In "unserem" Supermarkt gab es eine reiche Auswahl an Obst und Gemuese (Slogan:" Unsere Waren sind frisch oder kostenlos"), wie mir gesagt wurde aber nur im Sommer. Im Winter sind Fruechte naemlich teuer und werden nicht so haeufig gekauft.

In den Supermaerkten kann man alles bekommen: von fertig geformtem Hackfleisch fuer den Grill bis zu abgepackten Eiswuerfeln. Zur Grillparty an diesem Abend ist so etwas tatsaechlich zum Einsatz gekommen.

An der Kasse erlebte ich die naechste Ueberraschung. Die Waren werden von der Verkaeuferin in Plastiktueten gepackt. So kann man sie gleich ins Auto schmeissen ind braucht die gute alte Einkaufsbox nicht mehr.

Am Abend war dann Grillparty (BBQ) angesagt. Da lernte ich eine ganze Menge Laute kennen. Viele waren das, was einige faelschlicherweise als verrueckt bezeichnen. Das sind oft sehr gescheite Laeute, die nur einen kleinen lustigen Tick haben, den sie auch als Witz verstehen. (Ich kann das gut nachvollziehen, da ich selbt einer von der Sorte sein kann) Beispielsweise wollte eine immer Princess genannt werden. Diesen Gefallen tat ihr nur niemand. Als ich sie dann doch Princess genannt habe war sie hoechst erfreut und ich wusste, dass ich mich da sehr beliebt gemacht habe (Zitat:" Oooooooooohhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!! Nice kid!!!")

Auch lernte ich zwei meiner Gastfamilien kennen. Es sei zur Aufklaerung mal gesagt, dass ich 4 Gastfamilien haben werde und die Laeute, bei denen ich jetzt wohne nur uebergangsweise sind, da die "richtige" erste Gastfamilie gerade in Deutschland auf Urlaub ist.

Das kanadische Essen ist ganz anders, als in Deutschland. Es ist fuer mein Empfinden um einiges zu salzig.

Waehrend des Abend musste ich oft die gleichen Fragen von unterschiedlichen Laeuten beantworten, aber man ist ja fraeundlich und beantwortet diese gerne.

Dann wurde ich ins Kino eingeladen. Da lernte ich gleich noch einmal einige Freundinnen (und deren Freunde) einer meiner 3 Gastschwestern kennen. Der Film war gut gemacht, auch wenn ich ihn nicht vertanden hab aus folgenden Gruenden:
  1. Die Handlung war ohnehin verwirrend
  2. Der Film hatte bereits zwei Vorgaenger
  3. Es war die Verfilmung einer Buchreihe, die man besser vorher haette lesen sollen.
  4. Ich bin sprachlich gehanykapt

Auch war es im Kinosaal sehr kalt.

Das Kino befand sich in einer grossen "Mall" - Einkaufszentrum, welches 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche geoeffnet hat, auch wenn die meisten Geschaefte geschlossen haben. Laesst sich halt besser vermarkten. Stehlen waehere (theoretisch) leicht, weil die meisten Aussenauslagen nur mit einem Tuch abgedeckt werden. Es wird aber nichts geklaut. Auch ist an einigen (wenigen) Stellen die Polizei praesent.

Es war ein sehr erlebnisreicher Tag, deshalb ist mein Bericht auch etwas laenger ausgefallen. Vielen Dank und herzlichen Glueckwunsch an alle, die beim Lesen durchgehalten haben.

Donnerstag, 16. August 2007

Ich bin gelandet - "Welcome to Canada"

Da sitze ich nun also am 14. August 2007 im Flugzeug auf dem Weg in ein Land, das ich vorher nur auf Postkarten und im Internet gesehen habe: Kanada. Dieser schoene Fleck Erde soll nun ein ganzes Jahr mein Zuhause sein.

Im Rahmen des "Rotary Youth Exchange Program"s, welches von Rotary International getragen wird, wurde mir dieser einjaehrige Schueleraustausch ermoeglicht. Ich moechte an dieser Stelle allen Rotariern herzlich dafuer danken.

Unmittelbar nach dem Abflug habe ich meine Uhr umgestellt. Das kann ich jedem empfehlen, der auch eine weitere Reise antreten moechte, denn so habe ich meinem Gehirn suggeriert, dass es erst 11 Uhr, obwohl es tatsaechlich bereits 17 Uhr war. So lies sich Jetleck minimieren.

Waehrend des Fluges sah ich die traumhafte Ostkueste Kanadas von oben und sah auch die scheinbar winzigen Wolkenkratzer Torontos waehrend des Landeanfluges nach Toronto.

Nach der Landung wurde ich ins "Immigration Office" geschickt: eine grosse Halle mit 20 Schaltern. Dort habe ich dann mein Visum bekommen. Das war ganz unkompliziert.

In der Gepaeckhalle habe ich meine Koffer schnell gefunden, die sahen aber aus, wie 10 Jahre benutzt - wurden also nicht uebermaessig schonend behandelt (die Koffer waren neu!). In der Gepaeckhalle wartete nicht nur mein Gepaeck, sondern auch das erste Problem auf mich: der Transport meiner 2 Koffer und der Handgepaeckstuecke. Zwar gab es Kofferkulis, jedoch nur gegen eine Leihgebuehr von 2$. Das haette ich ja auch bezahlt, haette ich kanadisches Geld gehabt. Die Methode, die ich gefunden hatte muss wohl doch etwas umstaendlich ausgesehen haben, jedenfalls kam recht schnell eine Kanadierin um mir zu helfen. Die Menschen sind hier allgemein viel freundlicher und hilfsbereiter als in Deutschland, ohne Deuschland jetzt schlecht machen zu wollen.

Nachdem ich meine Gastgeber gefunden hatte fanden sie mich (Das war wirklich so!). Sie waren sehr freundlich und durchaus humorvoll (Zitat:"Jetzt haben wir Dich gefunden, jetzt muessen wir nur noch meinen Wagen wiederfinden") Nach erfolgreicher Suche lernte ich gleich etwas kanadische Kultur kennen: den Highway.

Der Highway 401 auf dem wir fuhren hat genau zwei Zustaende:
  1. Es ist Winter und man kann nicht fahren
  2. Es ist Baustelle und man kann nicht fahren

Da wir im August keinen Winter im hatten musste also Punkt 2 zutreffen. Und tatsaechlich: nach 1/2 Std. Fahrt standen wir fuer eine gute Stunde im Stau(b).

Vielleicht noch etwas Allgemeines zum kanadischen Highway: Da faehrt der Kraftfahrer auf, sucht sich eine Spur aus und behaelt diese waehrend der gesamten Fahrt bei. Das Tempo richtet sich nach dem Vordermann. Mal ist die eine Spur schneller, mal die andere. So wird man liks und rechts ueberholt und ueberholt selbst links und rechts ohne die Spur zu wechseln. Das mag fuer den einen oder anderen chaotisch kligen, aber es funktioniert.

Strassenschilder stehen auf dem Mittelstreifen und werden (besonders, was die Geschwindigkeitsbegrenzung betrifft) nicht beachtet. Ca. alle 1000 Meter stehen grosse Leuchtschilder, die den Namen des naechsten Strassenabschnittes bekannt geben oder den Kraftfahrer freundlichst daran erinnern, dass man nicht rechts ueberholen sollte und die Geschwindigkeitsbegrenzung zum einhalten gedacht ist.

Auffaellig sind die Trucks, die hier umherfahren. Anders als in Deutschland sollen sie nicht nur Dinge von A nach B transportieren, sondern auch noch schoen aussehen. Deshalb sind sie bunt angemalt und erinnern in ihrer Form stark an Zirkuswagen. Viele verfuegen an Zugmaschiene und Anhaenger ueber gelbe Laempchen, die waehrend der Fahrt laeuchten und beim Abbiegen lustig blinken.

Nach der Ankunft in meinem neuen Zuhause wurde ich allen vorgestellt und nach einer kurzen Hausbesichtigung konnte ich mich ins Bett fallen lassen. Apropos Bett: Die Kanadier haben ungefaehr die gleichen Betten wie die Franzosen (sehen nur ein bisschen anders aus): 2 Matratzen (uebereinander!!! damit es schoen weich ist) , 2 Laken (auch uebereinander! Wahrscheinlich soll man daszwischen kriechen), 2 Kopfkissen (nebeneinander, es sollen ja zwei Menschen in einem Bett schlafen. Na gut eigentlich sind es ja 6 Kissen: jeweils 3 uebereinander. Ich lege jedoch die beiden ueberfluessigen beiseite. Sonst kann ich ja gleich im Sitzen naechtigen. Auch habe ich so ein Doppelbett fuer mich alleine. So kann ich mich diagonal hinlegen. Da schweben wenigstens die Fuesse micht mehr in der Luft), 1 Decke und fuer meine Verhaeltnisse um einiges zu kurz.